Pressetext zum Umbau des ehemaligen Hotel zur Post

Claudia Giebeler

Im ehemaligen Hotel zur Post in Eckenhagen laufen die Bauarbeiten auf Hochtouren. Zahlreiche Handwerker sind am Werke, um aus dem ehemaligen Hotel- und Gaststättenbetrieb, den die Gemeinde ersteigert hatte, ein neues Zentrum für Eckenhagen zu schaffen. Im Obergeschoss wird der Veranstaltungssaal in neuem Licht erstrahlen. Zahlreiche Nutzungen für die Eckenhääner und auch alle Reichshöfer Bürger sollen im neuen Nachbarschaftstreff die Menschen zueinander bringen. Diesem Zweck soll auch der Treff in der alten Kneipe dienen, die für kleinere Zusammenkünfte erhalten bleiben soll.

 

Im Erdgeschoss wird die Kur- und Touristinfoihren neuen Standort mit separatemEingang erhalten. Das Puppenmuseum und die Mineraliensammlung ziehen ebenfalls mit um in das zentral gelegene neue Begegnungszentrum. Weitläufige Außenanlagen in angrenzender Nähe zum Heimatmuseum sind Teil des Nachbarschaftstreffs und werden zukünftig zu attraktiven Aufenthaltsbereichen mit verschiedenen Sitzmöglichkeiten, u.a. einem Spielplatz und Bauerngärten umgestaltet.

 

Im ehemaligen Hotel sind die Arbeiten schon sehr weit fortgeschritten. Das Haus hat ein neues Dach erhalten, die Fassade wurde zu einem großen Teil saniert. Auch im Inneren kann man sich schon gut vorstellen, wie es zukünftig aussehen wird. Nach dem Konzept wurden vergangene historische Ansichten des Saales wieder hervorgeholt und an ein aktuelles Design angepasst. Nachdem viele Abbruch- und Sanierungsarbeiten u.a. an Versorgungsleitungen, Heizung und Elektrik getätigt wurden, geht der Aufbau in großen Schritten voran.

An vielen Tagen haben dort freiwillige Helfer aus den Eckenhääner Vereinen geschuftet. Aktuell wurden bereits fast 2.000 Stunden bei Arbeitseinsätzenehrenamtlich geleistet. Hinzu kommen die vielen Stunden für Organisation, Beschaffungen, Besprechungen etc.

Parallel fand der organisatorische Zusammenschluss zu einer Vereinsgemeinschaft Eckenhagen statt. So gut wie alle Vereine aus Eckenhagen sind nun bestens miteinander vernetzt und stellen sich als Schirmherr für das Vereinsleben im Ort und den zukünftigen Betrieb des Hauses auf. Vorsitzender der Vereinsgemeinschaft ist Frank Giebeler. In Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung wurde der Umbau geplant, Konzeptionen entwickelt und die Arbeitseinsätze koordiniert.

 

Diese Abstimmung ist enorm wichtig, denn die Gelder für das millionenschwere Projekt stammen aus einem Sonderprogramm mit dem Namen „Soziale Integration im Quartier“ und werden zu 90 % vom Bund und vom Land NRW übernommen. Der Eigenanteil der Gemeinde beträgt lediglich 10 %. Ergeben sich vor Ort besondere Umstände sind neben haushaltsrechtlichen Aspekten auch immer die Förderrichtlinien im Auge zu behalten.

 

Alle Beteiligten sind guter Dinge und freuen sich auf den neuen „Ort des Geschehens“ mit all den unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten. Darunter fallen Lesungen, Versammlungen, private Veranstaltungen, Karnevalsfeiern, Konzerte, Märkte und vieles mehr. Es kann schon von einem einzigartigen Vorzeigeobjekt gesprochen werden, denn im Jahr 2017 wurde der „Nachbarschaftstreff“ als einziges Projekt im Oberbergischen Kreis für das Sonderprogramm im Rahmen der Städtebauförderung ausgewählt.

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